Dienstag, 7. Dezember 2010

Rechte Europäer besuchen Siedlungen

Rechte Europäer besuchen Siedlungen

JERUSALEM (inn) - Rechtsgerichtete europäische Abgeordnete aus Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz und anderen Ländern haben am Montag israelische Siedlungen in Samaria besucht, um die Aktivitäten der israelischen Rechten kennen zu lernen. "Die Abgeordneten werden mit rechtsgerichtet-rassistischen Ansichten identifiziert", heißt es in einem Bericht in der hebräischen Druckausgabe der linksgerichteten Zeitung "Ha´aretz" am Dienstag.

"Die Abgeordneten bekämpfen den radikalen Islam und die Ausbreitung der islamitischen Terrorgruppen. Sie stehen voll auf Seiten Israels", erklärte der israelische Gastgeber, Gerschon Mesika, von der Siedlervereinigung in Samaria. Diese Region sei die "Wiege der jüdischen Kultur und bietet dem Staat Israel heute einen Sicherheitsgürtel". Weiter sagte Mesika, dass allein der Staat Israel den "islamischen Erdrutsch" in Europa stoppen könne, und dass Israel ohne die Siedlungen in Judäa und Samaria keinen Bestand habe. "Das müssen die Europäer verstehen."

Nach Besuchen in Industriegebieten in den Siedlungen Barkan und Elon Moreh wurden die Parlamentarier von Rabbi Elieser Melamed empfangen. Dieser erklärte nach Angaben des "Ha´aretz": "Die Errichtung von Siedlungen in Judäa und Samaria gleicht einem Wunder. Das Land wartete auf uns, damit wir es zum Blühen bringen. Wir ließen uns hier nieder, wie es die biblischen Prophezeiungen vorhergesehen haben."

Der Siedlerführer Beni Katzower forderte die europäischen Gäste auf, mehr Besucher und Journalisten in die Siedlungen zu bringen, "denn wegen der Medien weiß die Welt nicht, was hier vorgeht".

"Land gehört dem jüdischen Volk"

Der belgische Abgeordnete Philip de Winter erklärte laut "Ha´aretz": "Ursprünglich dachten wir, dass die Siedlungen nur provisorisch seien. Aber jetzt sind wir überzeugt, dass sie etwas Beständiges sind und bleiben müssen, nicht nur wegen der Geschichte, sondern auch aus geopolitischen und Sicherheitsgründen." René Stadtkewitz aus Berlin bezichtigte die europäischen Medien, "linksgerichtet und nicht objektiv" zu sein. Man müsse die Siedlungen mit eigenen Augen sehen, um zu verstehen, "dass dieses Land dem jüdischen Volk gehört".

Heinz Strache habe nach Angaben der linksgerichteten israelischen Zeitung "reale Chancen", nächster Bundeskanzler in Österreich zu werden. Er sagte: "Wer hier nicht zu Besuch kommt, kann die Probleme nicht wirklich verstehen. Nach all dem, was den Juden im Exil angetan worden ist, tragen wir die Verantwortung für eine sichere Zukunft für das jüdische Volk." Als Vertreter Österreichs, so Strache weiter, müsse man mit allen Seiten reden, um zur besten Lösung zu gelangen. "Aber mit dem Terror wird es keinen Dialog und keinen Kompromiss geben." Den israelischen Siedlern sagte er: "Unser Herz ist mit Euch."

Mittwoch, 24. November 2010

Nur 23% der Palästinenser erkennen Israels Existenzrecht an

Nur 23% der Palästinenser haben in einer neuen Umfrage angegeben, dass sie Israels Existenzrecht als Nationalstaat für die Juden anerkennen. Die Befragung wurde Mitte Oktober von dem Meinungsforscher Stanley Greenberg für „The Israel Project" durchgeführt. Zwei Drittel der Palästinenser unterstützen eine Zweistaatenlösung, um den Konflikt zu beenden, jedoch nur als einen Schritt auf dem Weg zu einem einzigen Palästinenserstaat. 50% unterstützen eine Anerkennung Israels als jüdischen Staat, um die Zweistaatenlösung zu erreichen. 56% der Einwohner des Gazastreifens und 53% der Bewohner des Westjordanlandes sehen die Hamas negativ im Vergleich zu 28% in Gaza und 40% im Westjordanland, die gegenüber der Hamas positiv eingestellt sind. 56% der Palästinenser würden wieder auf Waffengewalt zurückgreifen, wohingegen 38% der Meinung sind, Gewalt schade nur den Palästinensern und die Zeit bewaffneter Kämpfe sei vorbei.
Wie ist da Frieden möglich, und wie soll man sich so auf zwei friedlich koexistierende Staaten einigen, wenn das der Spiegel der Bevölkerung ist?

Landabgabe: Das Volk darf entscheiden

Die Knesset hat gestern ein Gesetz verabschiedet, das besagt, dass zuerst ein Referendum, also ein Volksentscheid, von Nöten ist, bevor Land unter israelischer Herrschaft abgegeben werden kann. Dies betrifft insbesondere die Golanhöhen und Jerusalem. 65 Knessetmitglieder stimmten für das Gesetz, 33 dagegen. Vor der Abstimmung hatte Netanjahus Büro noch den Einwand abgewiesen, das Referendum-Gesetz würde die Chancen auf Friedensverhandlungen zwischen Israel und seinen Nachbarn beschädigen. Netanjahu erklärte: „Eine Volksabstimmung vermeidet unverantwortlichen Abkommen und schafft zudem eine breite öffentliche Zustimmung für ein Abkommen, das sich auf Israels nationale Interessen bezieht". Bislang galt ein Gesetz, das eine absolute Mehrheit von 61 Knessetmitgliedern verlangt, bevor der Golan an Syrien abgegeben werden kann. Das Referendum-Gesetz schließt jetzt Gesamt-Jerusalem mit ein. Judäa und Samaria fallen nicht darunter, diese Gebiete stehen offiziell unter militärischer Kontrolle.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

PMW - PA Chairman Abbas holds up map of "Palestine" that erases Israel

PMWPA Chairman Abbas holds up map of "Palestine" that erases Israel
During a visit to Bethlehem this week, Palestinian Authority Chairman Mahmoud Abbas held up a stone model of a map of "Palestine" that erases Israel.
[Al-Hayat Al-Jadida, Oct. 26, 2010]

"President Abbas holds up a stone model of the map of Palestine." - [Al-Hayat Al-Jadida, Oct. 26, 2010]
US President Obama has condemned the existence of maps like the one Abbas displayed as a "security" threat to Israel:
"I will never compromise when it comes to Israel's security... Not when there are terrorist groups and political leaders committed to Israel's destruction. Not when there are maps across the Middle East that don't even acknowledge Israel's existence."
[Obama at AIPAC Conference, June 4, 2008]

PMW - PA TV: Tel Aviv residents are also "settlers"

PMW - PA TV: Tel Aviv residents are also "settlers"
In a PA TV program about the history of Jaffa (southern Tel Aviv), pictures of a Muslim cemetery in Jaffa included the caption: "Jaffa's holy sites are in the hands of the settlers."
The Palestinian Authority uses the term "settlers" to imply illegitimacy.
Palestinian Media Watch has reported on the PA's continued denial of Israel's legitimacy.

Text: "Jaffa's holy sites are in the hands of the settlers"
[PA TV (Fatah), Oct. 6, 2010]

Mittwoch, 27. Oktober 2010

UNI SIEGEN - Ringvorlesung: Das jüdische Israel. Geschichte, Religion, Kultur

UNI SIEGEN - Ringvorlesung: Das jüdische Israel. Geschichte, Religion, Kultur
Ringvorlesung an der Universität Siegen
vom 12. Oktober 2010 bis 1. Februar 2011
Ort: Roter Hörsaal (AR-D 5103)
Adolf-Reichwein-Campus
Termin: Dienstags, 18.15-19.45 Uhr
Organisatoren:
Dr. Jana Mikota, Literaturdidaktik (FB3)
Dr. Christoph Busch, Soziologie (FB1)
Andreas Hetzer, Politikwissenschaft (FB1)
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